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Musik in der Garage

Ein kleines neues Beitragformat im ClassicPit: Lerne kennen, was uns persönlich bewegt. Heute sinniert Max über die Bedeutung von Musik in der Werkstatt.

Bei mir läuft beim Schrauben fast immer Musik. Nicht die aktuellen Charts, sondern meistens sind es die Lieder aus den 80er- und 90er-Jahren.

Vermutlich liegt das daran, dass ich mit dieser Musik groß geworden bin. Sie lief schon als Kind im Auto oder zu Hause – eigentlich überall. Manche Lieder lösen heute noch sofort etwas aus in mir. Eine Erinnerung, ein Gefühl oder einfach gute Laune. Das ist so ähnlich wie eine ausgibiege Ausfahrt mit einem Oldtimer, der einen für die Momente entschleunigt.

Ich habe oft das Gefühl, dass viele neue Songs irgendwie ähnlich klingen. Sauber produziert, aber manchmal ohne die Ecken und Kanten, die Musik für mich besonders machen. Die alten Lieder hatten Charakter. Genau wie unsere Autos.

In der Garage gehört Musik für mich einfach dazu. Sie begleitet lange Abende, knifflige Reparaturen und die Momente, in denen aus „ich mache nur noch schnell eine Kleinigkeit“ plötzlich drei Stunden werden. Und wenn unterm Strich schon nichts klappen will, war wenigstens die Beschallung hervorragend und die Laune nicht ganz so schlecht.

Ein altes Auto, ein gutes Lied und ein bisschen Zeit in der Garage, mehr brauche ich oft nicht.

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